Montagemachine mit klebung typ ST
Maschine zur Montage von Ventilen an Leitungen. Montage unter Verwendung von Klebstoff. Das Vorhandensein des Klebstoffs wird durch einen Lumineszenzsensor überwacht. Die korrekte Dosierung wird durch einen Bildsensor bestätigt.
Verwendungszweck des Geräts
Die Anlage dient zur Montage von Ventilen an Leitungen durch Aufbringen nach vorheriger Dosierung der entsprechenden Klebstoffmenge. Das Kleben erfolgt mithilfe eines eingebauten Dosiersystems.
Funktionsbeschreibung
Vorbereitung der Teile
- Einsetzen des Ventils in die Montagehalterung durch den Bediener;
- vorläufiges Andrücken des Ventils, ausgelöst über die Steuerbox;
- vorläufiges Aufstecken des Schlauchs auf den Ventilstutzen durch den Bediener;
- vorläufiges Andrücken des Schlauchs mittels Klemmbacken, ausgelöst über die Steuerkonsole;
Hauptmontage
- Halten der Zweihand-Steuertasten durch den Bediener;
- endgültiges Festklemmen der Schlauchhalterbacken;
- Anfahren des Klebstoffdosierventils, Zuführen des Klebstoffs und anschließendes Zurückfahren in die Ausgangsposition;
- Anfahren des Klebstoffpräsenzsensors, Bestätigung der korrekten Dosierung und Zurückfahren in die Ausgangsposition;
- Aufschieben des Ventils auf den Schlauch;
- Zurückfahren der Schlauchhaltebacken;
- Rückzug und anschließendes Anheben der Aufnahme;
- Entnahme des fertigen Teils durch den Bediener;
Aufbau der Anlage
MONTAGEMODUL
Die Vorpressbacken ermöglichen die Positionierung der Bauteile in der richtigen Lage vor Beginn der eigentlichen Montage. Die Hauptmontagebacken ermöglichen das Aufpressen des Ventils auf den Schlauch mit der erforderlichen Kraft.
DOSIERMODUL
Die Klebstoffdosierung erfolgt über ein pneumatisch gesteuertes Membranventil der Firma TECHCON und einen Druckbehälter mit Klebstoff. Der Zugang zum Druckbehälter ist durch eine Wartungsklappe mit Sicherheitsendschalter gesichert. Das Öffnen der Klappe bewirkt ein sofortiges Entlüften des Behälters.
STEUERELEMENTE
Die Maschine ist mit einer handlichen Steuerkassette zur Steuerung der Klemmbacken für die Bauteile sowie einem 4-Zoll-Bedienfeld ausgestattet. Das HMI-Bedienfeld ermöglicht die Überwachung des Montageprozesses, die Maschinendiagnose sowie die Steuerung einzelner Maschinenbewegungen im Handbetrieb.
ZWEIHAND-BEDIENFELD
Neben den festen Schutzvorrichtungen ist das Zweihand-Bedienfeld ein weiteres Element zur Gewährleistung der Sicherheit der Bediener. Maschinenbewegungen, die eine größere Kraft erfordern, sind nur bei gedrückten Tasten des Zweihand-Bedienfelds möglich.
KLEBSTOFFPRÜFUNG
Die Bestätigung der Klebstoffdosierung erfolgt mithilfe eines Lumineszenzsensors der Serie LUTM von Sick. Der Klebstoff enthält eine geringe Dosis eines UV-Reaktors, wodurch er unter UV-Licht leuchtet.
KONTROLLE DER ANBRINGUNG
Zur Bestätigung der korrekten Anbringung des Ventils am Schlauch wird ein Bildsensor der Serie IV von Keyence eingesetzt. Dies schützt den Produktionsprozess vor der unkontrollierten Entstehung von fehlerhaften Teilen.
KONSTRUKTION
Die Konstruktion aus Aluminiumprofilen wurde nach ergonomischen Grundsätzen sowie unter Berücksichtigung der Kräfte, die während des Montageprozesses auf das Bauteil wirken, gefertigt. Die Konstruktion lässt sich leicht um zusätzliche Elemente erweitern.
Vorteile für den Kunden / Anwender
- Entlastung des Bedieners von schweren Arbeiten beim Aufpressen des Ventils auf den Schlauch. Vorgänge, die den Einsatz größerer Kräfte erfordern, werden von pneumatischen Zylindern ausgeführt;
- Reduzierung der Anzahl fehlerhafter Endprodukte dank der Wiederholbarkeit des Prozesses. Der Einsatz der Maschine reduziert die Anzahl möglicher Fehler, die durch Bedienerfehler verursacht werden, erheblich;
- Sauberkeit des Produktionsarbeitsplatzes. Der Klebevorgang findet in einem Bereich statt, der durch feste Abdeckungen vom Rest des Arbeitsplatzes getrennt ist;
- genau festgelegte und regulierbare Klebstoffmenge. Alle Endprodukte werden unter Verwendung genau derselben Klebstoffmenge hergestellt;
- Prüfung der Vollständigkeit des Endprodukts. Das Fehlen eines beliebigen Elements verhindert den Abschluss des Montageprozesses;